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3. Die Hauptfunktionen der Energone

Nachdem festgestellt ist, daß sämtliche Funktionsträger der Energone nach gemeinsamen, für alle gültigen Kriterien beurteilt werden können, betrachten wir als nächstes ihre funktionelle Ausrichtung: die notwendige Beschaffenheit gegenüber der Umwelt und im inneren Gefüge. Auch hier liegen bis auf den heutigen Tag unerkannt gebliebene Verwandtschaften vor, die es gestatten, jedes Energon - wie auch immer es aussehen mag - mit allen übrigen zu vergleichen und durch Studium des einen die Struktur und Tätigkeit völlig anderer Energone besser zu verstehen.

Existenzrückgrat für jedes Energon ist notwendigerweise eine im Durchschnitt aktive Bilanz an arbeitsfähiger, für das Energon nutzbarer Energie. Ohne Energie kann keinerlei Bewegung, keine Umsetzung, kein Vorgang, keine Entwicklung, keine Entfaltung stattfinden. Wird der Saldo eines Energons passiv, dann mag es sich noch aus Reserven oder durch Abbau der eigenen Struktur existent erhalten, bleibt er jedoch passiv, dann erlischt seine Existenzfähigkeit.

Dies gilt ebenso für Kultur und Luxus im Rahmen der menschlichen Energonentfaltung, weil alle Funktionsträger für derartige Entfaltungen und Betätigungen Energieüberschüsse benötigen, die erst einmal gewonnen werden müssen.

Der Vollständigkeit halber sei bereits hier festgestellt, daß in den Bereichen des menschlichen Energiehaushaltes das Tauschmittel Geld zu dem zentralen Werkzeug aller Tauschakte geworden ist: es ist eine Anweisung auf spezialisierte Arbeitsleistung und damit auf Energie.

Energie ist ungemein wandlungsfähig: sie tritt als Wärme in Erscheinung, als Bewegungsenergie, Elektrizität, chemische Energie, Magnetismus, Massenanziehung, Kernkräfte und Ruhmassenenergie - ja, gemäß heutigem Wissensstand ist auch Materie eine Erscheinungsform von Energie, kann aus dieser entstehen und in solche verwandelt werden. Jede dieser Energieformen kann in andere übergehen - und jede Energieform ist meßbar. Was jedoch Energie, dieses so ungemein Wandlungsfähige, letztlich ist, konnte bisher die Forschung trotz immenser, weltweiter Bemühungen nicht aufdecken.

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Immerhin wissen wir, daß Energie unzerstörbar ist und somit bei keiner, wie auch immer gearteten Umwandlung verloren gehen kann. Weiterhin wissen wir, daß bei Umwandlungen sich die Fähigkeit, Arbeit zu leisten, vermindert, und ebenso bei Gleichgewichtszuständen zwischen verschiedenen Energieformen die Arbeitsfähigkeit auf Null absinkt.

Hieraus läßt sich erkennen, daß Energone darauf angewiesen sind, ausschließlich solche Energie zu gewinnen, die Arbeit zu leisten vermag. Im Wissenschaftszweig der Thermodynamik wird solche arbeitsfähige Energie als freie Energie bezeichnet, doch da dieser Begriff in den anderen Sparten der Physik nicht gebraucht wird, sei weiterhin von arbeitsfähiger Energie die Rede.

Daraus ergibt sich der zentrale Fragenkomplex, über welche Funktionsträger die einzelnen Energone verfügen müssen, um das besondere Kunststück einer im Durchschnitt aktiven Bilanz an arbeitsfähiger und für sie nutzbarer Energie zustande zu bringen - also mehr solche Energie aus der Umwelt zu gewinnen, als das Energon für alle seine Tätigkeiten benötigt.

Neben der Betrachtung des Energieerwerbs gilt es zu untersuchen, über welche weiteren Funktionsträger Energone verfügen müssen, um sich in ihrer jeweiligen Umwelt behaupten zu können. Da sämtliche Energone - also Tiere, Pflanzen, Berufskörper und Erwerbsorganisationen - außerdem noch die Tendenz zeigen, sich zu vergrößern, zu vervielfältigen und neue Energontypen hervorzubringen, muß auch untersucht und aufgedeckt werden, welche weiteren Funktionsträger ihnen denn solches ermöglichen.

Wie schon gesagt, sind die Energone nicht Selbstzweck, sondern Bestandteile einer energetischen Entfaltung und Potenzierung, die über sie - und nur über sie - stattfinden kann. Daraus erklärt sich, daß Energone nicht nur über Funktionsträger verfügen müssen, die ihnen individuell dienen, sondern darüber hinaus auch über solche, die den Gesamtprozeß, den sie fortsetzen, ermöglichen. Alle solche notwendigen Aktivitäten der Energone ihrer Umwelt gegenüber fassen wir als ihre Außenfront zusammen.

Damit sind jedoch noch längst nicht alle Erfordernisse erfaßt, denen die Energone genügen müssen. Weitere Funktionsträger sind notwendig, um die Bindung aller Einheiten zu bewirken, Abläufe zu koordinieren, die diversen Einheiten zu pflegen, funktionsfähig zu erhalten, allenfalls zu reparieren und insgesamt eine harmonische Abstimmung zwischen ihnen allen zu gewährleisten. Diese weiteren Tätigkeiten, die für sämtliche Energone

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maßgebend sind, fassen wir als ihre Innenfront zusammen.

Was die Begriffe Augenfront und Innenfront zu sagen haben, soll im Nachstehenden ausführlich dargelegt werden.
 

Die Außenfront der Energone

A. Energieerwerb

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche Energieerwerb ermöglichen.

Das Verhältnis jedes Energons zu seiner Energiequelle gleicht dem eines Schlüssels zu seinem Schloß. So wieein Schlüssel derart beschaffen sein muß, daß er ein bestimmtes Schloß aufzusperren vermag, so muß auch jedes Energon so beschaffen sein, daß es zur Erschließung einer bestimmten Energiequelle befähigt ist. Diese zentrale Eigenschaft stellt die Voraussetzung für alle weiteren Leistungen des Energons dar.

Während Schlüssel Werkzeuge sind, die gehandhabt werden müssen, sind Energone selbständig aktive Körper. Sie sind somit Schlüssel, die von sich aus Schlösser aufschließen.

Der wichtigste Bestandteil eines Schlüssels ist sein Bart. Wie dieser beschaffen sein muß, wird nicht vom Hersteller bestimmt. Dieser fertigt zwar den Schlüssel an, doch welche Form der Bart haben muß, wird vom Schloß her determiniert. Das ist eine bedeutsame kausale Verknüpfung, auf welche die Energontheorie sich bezieht. Das Schloß stellt den Schlüssel nicht her, bestimmt aber trotzdem dessen Form. Wir stellen somit die Notwendigkeit fest, daß der Schlüssel die vorn Mechanismus des Schlosses vorgezeichnete Form treffen muß, was jedoch auch durch Zufall geschehen kann, wenn der Schlüssel ein Schloß öffnet, für das er ursprünglich nicht hergestellt wurde.

Genauso verhält es sich bei den Energonen. Jene ihrer Funktionsträger, die das Aufschließen einer Energiequelle besorgen, müssen in Gestalt und Aktivität deren Besonderheiten entsprechen. Die Energiequelle stellt sie nicht her, diktiert aber doch, wie sie beschaffen sein müssen. Wie und auf welche Weise sie zustande kommen, ist somit von untergeordneter Bedeutung. Wichtig ist bloß, daß sie die richtigen Eigenschaften haben.

Fragen wir somit nach dem Ursprung dieser Strukturen, dann dürfen wir

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ihn nicht beim Hersteller suchen. Die für sie notwendigen Eigenschaften haben ihren letzten und eigentlichen Ursprung in der Beschaffenheit der jeweiligen zu erschließenden Energiequelle.

Welche Energiequellen vermögen nun also Energone aufzuschließen? Dies ist die erste und wichtigste Problematik in der Auseinandersetzung mit der Umwelt - der erste Sektor ihrer Außenfront.

Erstens erkennen wir als wichtigste das Licht der Sonne, deren Energie das Getriebe fast sämtlicher Energone direkt oder indirekt betreibt. Ausnahmen sind lediglich einige Gruppen von Mikroorganismen, die durch Abbau organischer chemischer Verbindungen die für sie nötige arbeitsfähige Energie gewinnen.

Unmittelbare Nutznießer der von der Sonne zu uns gelangenden Strahlungsenergie sind sämtliche Pflanzen, welche über den Vorgang der Photosynthese Lichtenergie in ihnen dienstbare chemische Energie umwandeln. Die dafür zuständigen Funktionsträger sind die in den Blättern enthaltenen Plastiden. Hauptsächliche Hilfseinrichtungen sind alle jene Einheiten, welche das zur Photosynthese notwendige Wasser und das ebenfalls nötige Kohlendioxyd aus der Umwelt gewinnen. Die Grundstruktur der Pflanzen - Blätter oder blattartige Strukturen, die dem Sonnenlicht entgegenstreben - wird von der Energiequelle Sonne bestimmt, geprägt und gesteuert.

Zweitens erkennen wir als Energiequelle aller Tiere organische Molekularstrukturen, also Bestandteile von Pflanzen und Tieren, welche von ihnen als Nahrung aufgenommen werden und gespeicherte Sonnenenergie beinhalten. Voraussetzung für diese Erwerbsform sind Funktionsträger der Aufschließung in Form der Verdauung. Hilfsvorrichtungen sind Sinnesorgane und Hirnstrukturen zum Aufspüren der Beute, Fortbewegungsorgane, um an diese zu gelangen, und Freßorgane, um sie zu erfassen und sich einzuverleiben. Wir sehen also, daß die für Tiere typische Grundstruktur - der bewegliche, mit Sinnes- und Freßorganen versehene Körper - durch die Energiequelle Beute bestimmt, geprägt und gesteuert wird.

Hinsichtlich seiner Ernährung ist auch der Mensch hier einzureihen. Durch seine Intelligenz und die von ihm geschaffenen artifiziellen Funktionsträger: Waffen, Werkzeuge, sonstige Hilfseinrichtungen - gelangte er in höchst einfallsreicher und erfinderischer Weise dahin, diese Erwerbsform als Jäger, Sammler, Züchter und Ackerbauer noch wesentlich zu steigern.

Charakteristisch für die menschliche Entwicklung ist indes eine weitere,

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Abb. 3: Sektor des Energieerwerbs

Die Kreisfläche symbolisiert die Gesamtheit aller Bestandteile eines Energons, also sämtliche zum Weitertragen und Steigern des Lebensstromes notwendigen Funktionsträger, sowie alle dem Energon angehörenden funktionslosen Einheiten. Die Hauptausrichtungen der benötigten Leistungen werden in Sektoren zusammengefaßt. Zentraler Sektor ist bei allen Energonen stets der Energieerwerb, da die positive Energiebilanz notwendige Voraussetzung für jede sonstige Aufwendung ist. Der Sektor Energieerwerb umfaßt somit sämtliche Funktionsträger, über die das Energon zur Erzielung einer positiven Energiebilanz verfügen muß. Sie werden durch die Eigenschaften der jeweils erschlossenen Energiequelle determiniert.

neue Erwerbsform, die auf Tauschakten beruht. Die erschlossene EnergiequeIle ist in diesem Fall stets ein bestehender Bedarf an Gütern und Dienstleistungen , der befriedigt wird. Zum Vermittler in diesem Tausch wird das Geld, das jede Leistung in jede andere transformierbar und jeden Ertrag teilbar macht. Der Erwerb über Tausch hat - wie jeder andere - zur Voraussetzung, daß der Leistungserbringer ein durchschnittlich höheres Energieäquivalent - in Gestalt von Geld oder Tauschgütern - gewinnt, als ihn seine Gesamtanstrengung bei der Herstellung des Tauschgutes oder der Erbringung der Tauschleistung gekostet hat.

Drittens erkennen wir somit als Energiequelle der vom Menschen gebildeten Berufskörper und Erwerbsorganisationen den Markt in seiner Bedeutung als Gesamtheit bestehender Nachfrage. Voraussetzung für diese Erwerbsform sind Funktionsträger zur Erbringung der benötigten Leistungen wie: Werkzeuge, Arbeitsstätten, Hilfskräfte und Hilfsmittel. Durch Maschinen werden Naturkräfte mit in den Dienst dieser Leistungserbringung eingespannt. Ebenso wie die Grundstruktur der Pflanzen durch

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das Sonnenlicht determiniert wird und jene der Tiere durch die Eigenschaften ihrer Beute, so wird die Grundstruktur der über Tausch erwerbenden Berufskörper und Erwerbsorganisationen durch den Markt, auf den sie ausgerichtet sind, bestimmt, geprägt und gesteuert.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

13. Die Energiequelle bestimmt darüber, wie die zu ihrer Erschließung notwendigen Funktionsträger beschaffen sein müssen. Bei Pflanzen ist es das Sonnenlicht, bei Tieren und Menschen ist es organische Struktur, bei Berufskörpern und Erwerbsorganisationen ist es der Markt als Sammelbegriff aller bestehenden Nachfrage. B. Stofferwerb

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche zu Stofferwerb befähigen.

Der zweite Sektor an der Außenfront jedes Energons resultiert somit aus der Notwendigkeit, Stoffe zu erwerben, die einerseits zur Aufrechterhaltung der Struktur und andererseits zu deren Vergrößerung oder zur Bildung weiterer Energone notwendig sind.

Im Prinzip ist es durchaus möglich, daß gemeinsam mit nutzbarer Energie auch benötigte Stoffe erworben werden. Ist dies der Fall, dann erbringen die erwerbenden Funktionsträger mehr als nur eine Leistung. Ein Beispiel dafür sind sämtliche Tiere, die über ihre Nahrung sowohl Energie als auch Stoffe aufnehmen. Bei den Pflanzen gewinnen die zur Photosynthese befähigten Plastiden bloß Sonnenenergie, doch ist für den Vorgang Wassergewinnung Voraussetzung, mit dem auch wieder aus der Umwelt Nährstoffe gewonnen werden. Bei den Berufskörpern und Erwerbsorganisationen sind Energieerwerb und Stoffwechsel weitgehend getrennt. Hier geht über Befriedigung bestehender Nachfrage die Energieanweisung Geld ein, während über durchaus getrennte Vorgänge und Instanzen die für den Betrieb - also zur Aufrechterhaltung und Vermehrung der Energonstruktur notwendigen Stoffe gewonnen werden. Für alle auf Stofferwerb ausgerichteten Funktionsträger gilt - auch wieder gemäß dem Schlüssel-

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Abb. 4: Sektor des Stofferwerbs

Schloß-Prinzip -, daß die jeweils zu erschließende Stoffquelle die zu ihrer Ausbeutung notwendige Struktur determiniert.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

14. Jedes Energon muß zur Aufrechterhaltung seiner Struktur sowie für Wachstum und Bildung weiterer Energone Stoffe aus der Umwelt gewinnen. Gestalt und Tätigkeit der dafür zuständigen Funktionsträger werden von der jeweils zu erschließenden Stoffquelle bedingt, geprägt und gesteuert. C. Strukturvermehrung

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche Strukturvermehrung bewirken.

Der dritte Sektor an der Außenfront umfaßt somit den Problemkomplex, mit Hilfe der gewonnenen Energie und der gewonnenen Stoffe weitere Energonstrukturen aufzubauen.

Der Lebensstrom, welcher sich gemäß der Energontheorie nur über ganz bestimmte Strukturen - die Energone - fortsetzt, kann sich nur dann steigern und an Potenz gewinnen, wenn die Gesamtmasse an Energonstruktur insgesamt anwächst. Solches kann grundsätzlich auf drei verschiedene Ar-

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ten vor sich gehen, deren jede spezialisierte Funktionsträger voraussetzt. Erstens durch individuelles Wachstum der Energone, dem aber in der Praxis durch mannigfache Faktoren Grenzen gesetzt sind. Zweitens durch Hervorbringung weiterer Energone vom gleichen Typus, was bei den Tieren und Pflanzen der artgleichen Fortpflanzung entspricht. Drittens durch Hervorbringung von Energonen anderer Ausrichtung oder Organisation - also artungleicher Fortpflanzung.

Alle drei Möglichkeiten der Strukturvermehrung machen in erster Linie Funktionsträger zur Steuerung notwendig, zu denen weitere hinzukommen müssen, welche diese Steuerungen ausführen. Es handelt sich also durchwegs um Funktionen, die heute von der Kybernetik nach gemeinsamen Kriterien und Richtlinien untersucht werden. Diese Wissenschaft ist die bisher einzige, welche in einem Funktionskreis - eben der Steuerung - bereits nach den Energongesetzen verfährt.

Die Vermehrung des Volumens durch Wachstum ist wesentlich komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint. Bei diesem Prozeß müssen - aufgrund der Schwerkraft, der Relation zwischen Oberfläche und Volumen und weiteren Faktoren - die einzelnen Funktionsträger durchaus nicht immer im gleichen Verhältnis anwachsen. Bei diesem Vorgang sind meist tiefgreifende innere Umschichtungen - ja neue Organbildungen und damit veränderte Abläufe - notwendig. Es ist eines der erstaunlichsten Phänomene bei den Tieren und Pflanzen, daß sich ihr Wachstum so klanglos vollzieht, was sich nur aus der so außerordentlichen Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit des Bausteines Zelle erklärt. Jedes Unternehmen und jeder Betrieb zeigen uns auf, welche radikalen Veränderungen, Auflösungen und Neubildungen, also Investitionen mannigfacher Art bei Vergrößerungen notwendig sind und berücksichtigt werden müssen.

Völlig andere Steuerungen und ausführende Organe müssen entwickelt werden, damit ein Energon ein anderes, ebensolches, in die Welt bringt. Über diesen Vorgang kommt es bei den Tieren und Pflanzen zur Bildung der Arten, die aus mehr oder minder vielen, übereinstimmenden Individuen bestehen. Auch bei den Berufskörpern und Erwerbsorganisationen kann man zwischen Individuum und Art unterscheiden, wenngleich hier bei den Individuen eine weitaus größere Variabilität besteht.

Da der Artbegriff in der Biologie seinen festen Standplatz hat, sei hier festgehalten, daß die Begriffe Lebewesen und Energon sich nicht decken. Während sich der Begriff Lebewesen immer auf die aus Zellen gebildeten Lebenseinheiten bezieht, umfaßt der Energonbegriff alle für einen Träger

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Abb. 5: Sektor der Strukturvermehrung

Die Vermehrung von Energonstruktur ist über drei grundsätzlich verschiedene Vorgänge möglich:
Wachstum, artgleiche Fortpflanzung und Bildung andersartiger Energone - also artungleiche Fortpflanzung.

des Lebensstromes notwendigen funktionellen Einheiten - gleichgültig, ob sie aus Zellen bestehen oder nicht, ob sie einen festverwachsenen Körper darstellen oder ihre Teile beliebig weit voneinander entfernt liegen, und ob diese Teile über Zelldifferenzierung oder durch künstliche Bildung entstehen.

Wenn also im Verlauf der kommenden Ausführungen von Energonindividuen und Energonarten die Rede ist, dann heißt es, diesen grundsätzlichen Unterschied zu berücksichtigen.

Die Bildung andersartiger Energone kann bei der tierischen und pflanzlichen Fortpflanzungsweise nur sehr langsam und über kleine Schritte erfolgen. Dagegen können die nicht mehr vom Genetischen Code, sondern von der menschlichen Intelligenz gebildeten Energone - Berufskörper und Erwerbsorganisationen - beliebig geplant und realisiert werden. Hier ist die bei Tieren und Pflanzen gegebene Beschränkung, daß jeder Artgenosse immer artgleiche Nachkommen hervorbringen muß - de facto Konkurrenten - nicht mehr wirksam. Vielmehr kann aus den Erträgen eines Energones ein völlig andersartiges gebildet werden, und Erfahrungen innerhalb einer Energonart können - über die informationsübermittelnden Funktionsträger Sprache und Schrift - auch in die Verbesserung völlig anderer Energonarten einfließen.

Um die Zwitterstellung des Menschen markant zu charakterisieren, muß bei jedem Berufskörper berücksichtigt werden, daß die ihn steuernde Einheit "Mensch" genetisch zustande kommt, während die weiteren dem Berufskörper dienenden Funktionsträger künstlicher Herstellung entstammen. In den noch größeren Erwerbsorganisationen ist bei allen durch die

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Einheit "Mensch" geleisteten Funktionen zu beachten, daß diese Einheit nicht beliebig konditionierbar ist, sondern nur im Rahmen ihrer vorgegebenen genetischen Programmierung gefordert werden kann.

Wie gezeigt wurde, determinieren die Energie- und Stoffquellen die zu ihrer Erschließung geeigneten Funktionsträger. Ebenso determinieren die jeweilige Energonstruktur und die jeweiligen Umweltbedingungen die zur Vergrößerung und Energonneubildung notwendigen Steuerungen und Hilfseinrichtungen.

Dies zeigt erneut auf, daß Energone nicht Ergebnisse des Lebensstromes sind sondern dessen Voraussetzung und notwendiges Mittel - was eine Revolution des Denkens bedeutet, indem die jahrtausendealte Verknüpfung zwischen Ursache und Wirkung in ihr Gegenteil verkehrt wird.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

15. Jedes Energon ist Diener des Lebensstromes, woraus ihm Auflagen erwachsen, die ihm nicht unbedingt individuell dienen. Eine solche ist, daß der Lebensstrom nur anwachsen kann, wenn die Energone anwachsen und sich artgleich oder artungleich vermehren, beziehungsweise Luxusstrukturen bilden. Die dazu notwendigen Funktionsträger sind solche der Steuerung und der Ausführung dieser Steuerung. Ihre raumzeitliche Struktur - also Gestalt und Verhalten - wird durch diese an sie gestellte Aufgabe bedingt, geprägt und gesteuert. D. Abwehr von störenden und feindlichen Umweltkräften

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche eine Abwehr von störenden und feindlichen Umweltkräften bewirken.

Der vierte Sektor an der Außenfront der Energone beinhaltet somit alle jene notwendigen Aktivitäten, um störende Umwelteinflüsse abzuschirmen und feindlichen zu begegnen.

Die Unterteilung in störende und feindliche Umwelt fugt darauf, daß er-

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stere ungezielt und letztere gezielt wirkt. Kälte, Überschwemmungen, Erdbeben, Sturm, aller Unbill der Natur sind Beispiele für störende Umweltfaktoren.

Raubtiere, die eine Pflanze oder ein Tier bedrohen, Einbrecher, die sich gewaltsam fremder Struktur bemächtigen, und Invasoren, die in ein anderes Staatsgebiet einbrechen, sich der dortigen Güter bemächtigen und die Bevölkerung versklaven, sind Beispiele für Feinde. Feinde sind somit stets und ausnahmslos Energone: für sie ist das angegriffene Energon Energie- und Stoffquelle, oder sie bedrohen, berauben, lähmen und beeinflussen es aus anderen ihnen dienenden Interessen.

Wie die Erfahrung uns weltweit lehrt, können Funktionsträger der Abwehr so beschaffen sein, daß sie sowohl gegen störende als auch gegen feindliche Umweltkräfte abschirmen. So können die Mauern und Tore eines Hauses nicht nur Sturm, Regen, Kälte und Hitze sondern auch Einbrecher abhalten. Ebenso ist klar, daß Einheiten zur Abwehr räuberischer Energone viel präziser auf die Aktionsart des Angreifers ausgerichtet sein müssen. Hier findet im Laufe der Energonevolution eine ständige Wechselwirkung statt, indem die räuberischen Energone immer neue und bessere Angriffswaffen hervorbringen und die bedrohten Energone dies mit Bildung entsprechend verbesserter Abwehrmaßnahmen beantworten.

Insgesamt sprechen wir hier von einem Speer-Schild-Verhältnis. Sämtliche störende oder feindliche Umwelteinflüsse können mit Speeren verglichen werden, die über geeignete Schilde abgewehrt werden müssen. Dieses prägnante Symbol steht für sämtliche Abwehrmaßnahmen - wie auch immer sie beschaffen sein mögen.

So kann eine Abwehr auch dergestalt erfolgen, daß bereits in ein Energoninneres eingedrungene Feinde dort bekämpft werden - wie es im menschlichen Körper durch die weißen Blutkörperchen und die Antikörper geschieht und im Staatsverband durch den zivilen und militärischen Abschirmdienst.

Eine weitere wieder ganz andere Abwehrform ist Fluchtverhalten - auch ein Abwehrschild.

Der Lebensstrom präsentiert sich somit als ein Geschehen, das durch Einheiten - Energone - getragen, gefördert und gesteigert wird, unter denen nicht nur erbitterter Wettbewerb stattfindet, sondern welche sich auch gegenseitig stören, bedrohen, verletzen, ja vernichten. Für den Lebensstrom bedeutet dieser kuriose Tatbestand keinerlei Nachteil. Welche Einheit auch immer ihn weiterträgt und fördert, sein Volumen und seine Po-

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Abb. 6: Sektor der Abwehr von störenden und feindlichen Umweltkräften

tenz steigert, ist für ihn einerlei. Ja - die gegenseitige Vernichtung führt zur strengen Auswahl des Effektivsten, und dies ist letztlich der Motor, welchem der Lebensstrom sein Anschwellen verdankt.

Hinzuweisen ist hier auch auf die bedeutsame Tatsache, daß bei den Tieren das Ergebnis ihres Raubes in der Regel umgesetzt werden muß und geraubte Einheiten nur im Ausnahmefall im Sinne ihrer ursprünglichen Funktion eingesetzt werden können. Ein gefressenes Auge kann vom Raubtier nicht zum Sehen verwendet werden, ein gefressenes Bein nicht zum Laufen. Die vom Menschen gebildeten artifiziellen Funktionsträger sind dagegen auch bei Abtrennung von ihrem Energon im Sinne ihrer Funktion verwendbar, sind also nicht bloß Energie- und Stoffträger. Ein geraubtes Messer kann ebenfalls vom Räuber zum Schneiden verwendet werden, eine geraubte Uhr zur Zeitbestimmung durch einen beliebigen anderen. Selbst Ideen, Erfindungen und der in der Wirtschaft als Know-how bezeichnete Erfahrungsschatz, also Errungenschaften von Geistkapital, können vom Raubenden ebenso genutzt werden wie vom rechtmäßigen Eigentümer oder Besitzer.

Für den Lebensstrom ergibt sich daraus der Vorteil, daß bei solchem Raub ebenso wie bei Tauschakten nicht die mit sonstigen Umsetzungen verbundenen Energieverluste auftreten, was sich in seiner Bilanz höchst positiv niederschlägt. Die für den Lebensstrom maßgebenden Kriterien seines Wertgerüstes divergieren somit erheblich von jenen seiner Erfüllungsgehilfen, der einzelnen Energone - und ganz besonders auch von jenen, die sein tüchtigster Diener, der Mensch, als ethisch empfindet und seit eh und je zu verwirklichen strebt. Ganz in diesem Sinne dachte Imma-

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nuel Kant, wenn er sagte, daß der Mensch die Eintracht, die Natur jedoch die Zwietracht wolle.

Sämtliche Funktionsträger der Abwehr - der vierte Sektor der Außenfront - werden durch die Beschaffenheit der jeweils abzuwehrenden Störungen und Feinde determiniert. Kälte und Hitze legen fest, wie die zu ihrer Bekämpfung geeigneten Funktionsträger beschaffen sein müssen. Die feindlichen Streitkräfte mit ihren Strategien und Waffen legen fest, über welche Gegenstrategien und Abwehrmittel ihnen wirkungsvoll begegnet werden kann. Die kausale Verknüpfung zwischen Speer und Schild ist somit die gleiche wie zwischen Schloß und Schlüssel. Das Schloß bestimmt die für den Schlüssel notwendige Struktur - der Speer bestimmt die für den Schild notwendige Struktur.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

E. Nutzung von fördernden und freundlichen Umweltkräften

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß Einheiten für sie von Vorteil sind, welche die Nutzung von fördernden und freundlichen Umweltkräften bewerkstelligen.

Den störenden und feindlichen Umweltgegebenheiten, mit denen sich die Energone auseinanderzusetzen haben, stehen somit fördernde und freundliche gegenüber, die nutzbar gemacht werden können.

So wie wir bei der Auseinandersetzung mit Störungen und Feinden von einem Speer-Schild-Verhältnis gesprochen haben, so sprechen wir in dieser Auseinandersetzung mit fördernden und freundlichen Umweltkräften

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von einem Roß-Reiter-Verhältnis. Dieses Bild ist gewählt, weil der Reiter durch das Roß zu einer müheloseren und schnelleren Fortbewegung gelangt. In ganz analoger Weise können Energone günstige Umweltkräfte zu ihren Dienern und damit zu ihren Funktionsträgern machen.

Der Unterschied zum eigentlichen Energieerwerb, auf den die Energone in zentraler Funktion ausgerichtet sind, besteht darin, daß in diesem Fall nicht Energie vereinnahmt und in entsprechende Funktionsleistungen umgesetzt wird, sondern Fremdkräfte dazu gebracht werden, Funktionsträger unmittelbar anzutreiben und so dem Energon eigenen Kraftaufwand - in welchem Umfang auch immer - zu ersparen. Darüber hinaus können Energone durch solche Nutzbarmachung von Fremdkräften zu Leistungen befähigt werden, die ihnen aus ihrem eigenen Energiehaushalt heraus unmöglich wären. Wenn Pflanzen den Wind oder Insekten dazu bringen, ihre Keimzellen und Samen zu verbreiten; wenn Meerestiere sich durch Strömungen die Nahrung ins Maul treiben lassen; wenn der Mensch das Wassergefälle dazu bringt, Räder zu bewegen und artifizielle Funktionsträger zu betreiben; wenn organisierte menschliche Gemeinschaften die Atomkraft zähmen und für sich Funktionen verrichten lassen ... , dann handelt es sich durchwegs um Energone, die sich als Reiter betätigen, indem sie geeignete Umweltkräfte in dienstbare Rösser verwandeln.

Regel jedoch ist, daß Dienstbarmachung von Fremdkräften fast immer eigene Aufwendungen in Gestalt von Anstrengungen oder Bildung spezialisierter Funktionsträger, also Energieausgabe, notwendig macht. So bedarf es beim Roß des Aufsitzens und des Reitens sowie der Fertigung des Zaumzeuges und des Sattels. Beim Segelboot bedarf es der Fähigkeit der Navigation und der Fertigung des Mastes und der Segel. Beim Auto bedarf es der Fähigkeit, dieses zu bedienen, sowie des Motors, der die im Benzin ruhende Energie dazu bringt, die Fortbewegung dieses künstlichen Organes zu bewirken. Bei den Berufskörpern und Erwerbsorganisationen, die spezialisierte Dienstleistungen anbieten, bedarf es des Wissens um deren Vorhandensein und Tätigkeit sowie ihrer konkreten Handhabung.

Bei der Nutzbarmachung anderer Energone liegen die Dinge diffiziler als bei jener der Naturkräfte. Drei Möglichkeiten zur Dienstbarmachung sind hier gegeben. Die erste beruht auf der Anwendung von Gewalt: bei Menschen und Tieren bedeutet das Zwang zu Diensten, deren Nichtbefolgung Strafe nach sich zieht. Die zweite Möglichkeit beruht auf Partnerschaft, die eine Interessengemeinschaft voraussetzt und deren Merkmal eine befriedigende Entlohnung in Gestalt von Geld oder sonstiger Gegenleistungen

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Abb. 7 Sektor der Nutzung von fördernden und freundlichen Umweltkräften

ist. Die dritte Möglichkeit beruht auf einer Manipulation angeborener oder erworbener Verhaltensnormen, welche dem Menschen Glücksgefühle vermitteln und deren Charakteristikum somit eine emotionelle Belohnung ist.

Da sich der Mensch im Laufe seiner Entwicklung zu einer unübersehbaren Fülle von spezialisierten Berufskörpern erweiterte und noch komplexere Erwerbsorganisationen schuf, entstand eine Unzahl von dienstfähigen Rössern, die über Gewalt, Entlohnung oder Belohnung in eigene Funktionsträger verwandelt werden können. Bei allen vom Menschen gebildeten Energonen hat solche Nutzbarmachung den besonderen Vorteil, daß diese sich vorübergehend Spezialeinheiten anfügen können, die ihnen zu Diensten sind, ihre Leistungsfähigkeit in beliebiger Richtung steigern, sie jedoch nur für die Zeitspanne des Gebrauchs belasten.

Im Rahmen der menschlichen Organisation entstehen auf diese Weise Energone, die sich chamäleonhaft verändern und gigantische, von der Gemeinschaft aufgebaute Machtpotentiale für ihre Zwecke und Absichten einzusetzen vermögen. Die den Staat bildenden Komplexe: Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sind gleichsam Riesenrösser, deren sich jeder Mensch und seine Energone im Rahmen der Gemeinschaft, ihrer Gesetze und Gebräuche als Reiter bedienen kann. Das größte Potential an Fremdenergie ist dabei der Leistungsschatz vergangener Generationen, der sich in Sachwerten und Schrifttum niederschlägt.

Während es kaum ein Energon geben dürfte, das gänzlich ohne Funktionsträger zur Abwehr von störenden und feindlichen Umweltkräften auskommt, ist das Vermögen, förderliche und freundliche Umweltkräfte

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zu nutzen, durchaus nicht jedem Energon gegeben. Dies bedeutet, daß das Vorhandensein von Funktionsträgern der Abwehr Voraussetzung für das Überleben praktisch aller Energone darstellt, die Nutzbarmachung günstiger Umweltgegebenheiten dagegen nicht. Ein wichtiger Unterschied besteht auch darin, daß beim Speer-Schild-Verhältnis die Gesamtbilanz stets negativ belastet ist, während beim Roß-Reiter-Verhältnis wohl Ausgaben erforderlich sind, diesen jedoch entsprechend größere Energieeinsparungen oder Leistungssteigerungen gegenüberstehen.

Auch für alle der Nutzbarmachung von fördernden und freundlichen Umweltkräften dienenden Funktionsträger gilt, daß die für sie notwendige raum-zeitliche Struktur durch die Eigenschaften der in den Dienst zu zwingenden Kräfte determiniert wird. Wie die Flugvorrichtungen bei Pflanzensamen gestaltet sein müssen, bestimmt letztlich der Wind. Wie das Mühlrad zu gestalten ist, bestimmt letztlich die Wasserkraft. Wie es anzustellen ist, einen Rechtsanwalt oder Arzt für sich in Tätigkeit zu setzen, bestimmt deren Geschäftspraxis. Wie ein Mitmensch zu einer Freundschaftsleistung gebracht werden kann, bestimmt dessen Charakter. Wie die staatlichen Einrichtungen in Anspruch genommen werden können, bestimmen deren Reglements.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

17. Den Energonen bietet sich die Chance, fördernde und freundliche Umweltkräfte in Diener zu verwandeln, welche ihnen eigene Anstrengungen ersparen oder ihnen zu spezialisierten Leistungen verhelfen, die sie sonst nicht erbringen könnten. Um in den Genuß solcher Hilfsdienste zu gelangen, sind fast immer zusätzliche Funktionsträger nötig, deren Ausbildung von den dienstbar zu machenden Kräften bedingt, geprägt und gesteuert sind. F. Glückssuche

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß für diesen Einheiten vorteilhaft sein können, die sich in der individuellen Bilanz der ihn weitertragenden Energone negativ niederschlagen.

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Die Glückssuche als funktionelle Auseinandersetzung an der Außenfront ist auf die Energone der dritten Evolutionsphase - Berufskörper und Erwerbsorganisationen -, beschränkt. Ihr Zentrum, der Mensch, ist durch Intelligenz und Ichbewußtsein befähigt - und in höchstem Maße daran interessiert -, durch gezielte Praktiken und entsprechende Einwirkung auf die Umwelt sich Gefühle der Annehmlichkeit, des Wohlbefindens und der Lust, kurz des Glücklichseins, zu verschaffen. Während bei den Tieren Lustempfindungen zum wegweisenden Instrumentarium gehören und somit ein funktionelles Werkzeug, also ein Mittel zum Zweck darstellen, erhebt der Mensch dieses Mittel zum Zweck, indem er gezielt Luxusstrukturen bildet, die ihm Lustempfindungen schaffen, und Luxustätigkeiten ausübt. Somit haben diese Energone eine weitere, bedeutsame Auseinandersetzung mit der Umwelt, was eine unüberblickbare Vielfalt von Umstrukturierungen und Schaffung artifizieller Funktionsträger verursacht. Beispiel für lustspendende Umstrukturierung der Umwelt sind die Gärten der Häuser, die Parkanlagen und sämtliche Elemente von Bauwerken, die ästhetischen Genuß erwecken. Beispiele für Funktionsträger des Luxus sind Kunstwerke, Sportgeräte, Schmuck, luststeigernde Wohnungseinrichtungen. Beispiele für Luxustätigkeit sind Ferienreisen, Kinobesuch, die verfeinerte Erschließung aller uns angeborenen Triebe. Inwieweit Luxus heute bereits zur Dominante des menschlichen Energonbaues geworden ist, läßt sich schlicht aus der Tatsache ableiten, daß allein der Tourismus dank der künstlichen Organe des Verkehrs zum größten internationalen Gewerbezweig der Welt geworden ist.

Während bei den verschiedenen Energontypen die Aufwendungen in den einzelnen Sektoren ihrer Außenfront zwar anteilmäßig sehr variieren und sich aus dem proportionalen Aufwand in den einzelnen Sektoren ablesen läßt, wo Schwerpunkte und besondere Problematik liegen, können die Aufwendungen für Luxuszwecke alle übrigen um ein Vielfaches übersteigen, ja weitgehend verdrängen. Bei entsprechendem Reichtum können sich wesentliche Bestandteile der Energonstruktur - selbst die Einheiten der Energiegewinnung - total zurückbilden. Das Energon lebt dann von der Substanz und ist in Strukturbildung und Tätigkeit ausschließlich auf Glückssteigerung der steuernden Einheit Mensch ausgerichtet.

Bei Pflanzen und Tieren kann von Aufwendungen an dieser Umweltfront kaum gesprochen werden, weil Lustmotivation noch integraler Bestandteil der Energonstruktur ist. Nur geringfügige Tätigkeiten können hier als gezielte Lustsuche angesprochen werden. Dies trifft etwa zu, wenn

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 Abb. 8: Sektor der Glückssuche
ein Löwe genußvoll in der Sonne liegt, die Glieder streckt und sich vergnügt herumwälzt. Bei den vom Menschen gebildeten Energonen erreicht dagegen der Aufwand in diesem Umweltsektor gigantische Proportionen, und weite Landgebiete werden als reine Luxusterritorien erworben und ihrem Zweck entsprechend eingerichtet.

Für die Bilanz der Energone sind die Aufwendungen für Luxuszwecke jedoch keineswegs reine Sollposten. Glücksspendende Tätigkeiten sind für den Menschen einerseits Erholung, die seine Leistungskraft steigern, andererseits ein Hauptimpuls für seine Erwerbsbestrebungen und wirken sich damit auf die von ihm gebildeten Energone überaus positiv aus - sowie auch für andere Energontypen, die dadurch direkt oder indirekt profitieren. Dazu kommt, daß Luxusstrukturen auch ein Reservekapital darstellen. In Notzeiten kann es veräußert werden und die Existenz eines ansonsten nicht mehr lebensfähigen Energons aufrechterhalten und es so über die schlechten Runden bringen. Geht freilich die aufbauende und steuernde Einheit Mensch allzusehr im Luxusstreben auf, vernachlässigt sie darüber ihre funktionellen Pflichten innerhalb der Energone, die sie steuert oder in denen sie als Funktionsträger mitwirkt, dann werden diese durch die Luxustendenz geschädigt. Das gilt nicht nur für Berufskörper sowie gewerbliche und industrielle Erwerbsorganisationen sondern insbesondere auch für Staaten, die im Wohlleben erschlaffen, ihre innere Bindung verlieren, kurz ihrer Verteidigungsbereitschaft und Erwerbsfähigkeit verlustig gehen.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

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18. Jenen Energonen, die der Mensch bildet, gibt dieser eine weitere Umweltausrichtung, indem er sich ihrer zur Gewinnung von Glück bedient. Die dazu notwendigen Funktionsträger und Tätigkeiten stellen Luxusstrukturen dar, die den Aufwand des Energons erheblich übersteigen. Ihre Beschaffenheit wird durch die universellen und individuellen Eigenarten des Menschen sowie durch die jeweiligen Umweltverhältnisse bedingt, geprägt und gesteuert. G. Zusammenfassung der Auseinandersetzungen an der Außenfront

Es konnte festgestellt werden, daß jedes Energon über spezialisierte Funktionsträger verfügen muß, um sich mit relevanten Kräften und Gegebenheiten der Umwelt auseinandersetzen zu können. Die Auseinandersetzung mit der Umwelt läßt sich aufgrund der für die Energone notwendigen Funktionen in sechs Gruppen einteilen: Energieerwerb, Stofferwerb, Strukturvermehrung, Abwehr, Nutzung und Glückssuche. Diese Unterteilung ist ein wesentlicher Bestandteil des von der Energontheorie erarbeiteten neuen Begriffssystems. Sie gestattet zu analysieren und aufzuschlüsseln, welche bei allen Energonen vergleichbaren Grundleistungen an der Außenfront ihnen notwendige Aufwendungen verursachen. Sie zeigt im weiteren an, wo die eigentlichen Urheber und Ursachen dieser notwendigen Aufwendungen - also die wahren Determinanten ihrer Existenz und Ausbildung - zu suchen sind.

Dies bedeutet indes nicht, daß jede Funktion ihren eigenen, gesonderten Funktionsträger notwendig macht. Es ist vielmehr möglich und häufig der Fall, daß in Doppel- oder Vielfunktion derselbe Funktionsträger in mehr als einem Sektor der Energonfronten Dienste leistet, beziehungsweise an solchen teilnimmt.

Die Essenz des über die Außenfront Gesagten kann wie folgt zusammengefaßt werden.

Dritter Hauptsatz der Energontheorie:

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Die Innenfront der Energone

Um den Lebensprozeß, ein sich in Volumen und Potenz steigerndes energetisches Phänomen, fortzusetzen, müssen die ihn tragenden Einheiten - die Energone - nicht nur auf Umweltfaktoren entsprechend abgestimmt sein, sondern auch in ihrer inneren Organisation bestimmten Anforderungen genügen. Sie haben nicht nur eine Außenfront sondern auch eine Innenfront, was ihnen weitere spezialisierte Leistungen und dazu geeignete Funktionsträger aufzwingt. Auch hier ist es durchaus möglich, daß Funktionsträger mehrere benötigte Leistungen erbringen, allenfalls sowohl an der Außenfront als auch an der Innenfront. Das einzig Relevante sind auch hier die insgesamt benötigten Leistungen. Durch welche Strukturen und auf welche Weise diese erbracht werden, ist sekundär.

Ebenso wie die Außenfront teilen wir auch die Innenfront aufgrund klar abgegrenzter Funktionsausrichtungen in mehrere Abschnitte.

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Abb. 9: Die Auseinandersetzungen an der Außenfront

A. Bindung der Teile

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche die Bindung der Teile gewährleisten.

Alle Funktionsträger eines Energons müssen in irgendeiner Weise an dieses gebunden sein. Was ohne Bindung ist, kann nur ausnahmsweise und zufällig einem Energon dienen. Dient eine Einheit mehreren Energonen, dann bestehen zu jedem von diesen Bindungen. Je nach Art der Bindung ist zwischen festen, beweglichen, elastischen und entfernten Bindungen zu unterscheiden, je nach Bindungsdauer zwischen ständigen und fallweisen. Was die Beschaffenheit der Bindungen betrifft, so kann eine solche durch direkte Koppelung, indirekte Verknüpfung sowie durch Umhüllung, Umzäunung und Umgrenzung zahlreicher Einheiten erfolgen.

Die Organe der pflanzlichen und tierischen Körper sind in der Regel fest und ständig an diese gebunden. Bei den Gelenken von Tiergliedmaßen und Maschinen liegen bewegliche Bindungen vor. Im Falle von Berufskörpern und Erwerbsorganisationen sowie bei Luxusstrukturen gibt es Bindungen über Eigentumsrechte und Verträge. Fallweise Bindungen sind hier sämtliche Formen der befristeten Anstellung und Miete.

Die Bindung von Menschen untereinander und an Energone kann über Gewalt, angemessene Entlohnung und Vermittlung von Emotionen, die aus angeborenen oder erworbenen Verhaltensnormen resultieren, erfolgen. Bindungsmittel besonderer Art sind zum Beispiel zwischen Menschen Geschenke, im Gefüge von Unternehmen ansprechende soziale Leistungen und beim Staat Symbole wie Fahne, Hymne, Wappen, Orden, Zeremo-

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Abb. 10: Sektor der Bindung

nien und sonstige Maßnahmen, die das Zugehörigkeitsgefühl des Bürgers zur Gemeinschaft festigen und verhindern, daß er im Falle der Gefahr seine Kräfte dem Feind zur Verfügung stellt.

Endet die Existenz eines Energons, dann entwerten sich seine Bindungen, und Funktionsträger können in den Dienst anderer Energone übergehen. Im Falle von Raub werden Bindungen gewaltsam zerrissen. Den vom Menschen gebildeten Funktionsträgern haftet - da sie mit ihm nicht fest verwachsen sind - die Hypothek an, daß ihr Schutz besondere Einrichtungen erfordert. In erster Linie ist eine solche der Staat, welcher über Legislative, Judikative und Exekutive Eigentum und Verfügungsgewalt verbrieft und so zum Funktionsträger der Bindung für alle seine Bürger und Energone wird.

Wie die jeweils zur Bindung geeigneten Einheiten beschaffen sein müssen, wird in erster Linie durch die Eigenschaften der zu bindenden Elemente determiniert. Außerdem durch Umweltkräfte, denen das Energon widerstehen muß - besonders im Rahmen seiner Erwerbstätigkeit, seines Wachstums und seiner Abwehr störender und feindlicher Umweltkräfte.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

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B. Koordination von Bewegungen

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche die Koordination von Bewegungen gewährleisten.

Im Funktionsgefüge der Energone spielt noch eine andere Form der Bindung eine Rolle: jene von Bewegungsabläufen aneinander. Da dies eine grundsätzlich andere Problematik darstellt und demgemäß auch völlig andere Funktionsträger notwendig macht, erblicken wir in der Problematik solcher zeitlichen Verknüpfung - der Koordination - den zweiten Abschnitt der Innenfront.

Ein weiterer Unterschied zwischen diesen Innenfronten ergibt sich daraus, daß jeder Funktionsträger an sein Energon gebunden, jedoch nicht jeder Ablauf im Energongefüge mit jedem anderen koordiniert sein muß. So können bei einem Fisch die Prozesse in der Leber ganz unabhängig von seinen Schwimmbewegungen ablaufen. Ebenso braucht die Müllabfuhr in einem Betrieb keineswegs mit der Auslandsreise seines Exportmanagers verknüpft sein.

Bei zielhafter Tätigkeit - etwa bei der tierischen Beutesuche oder beim Fertigungsablauf in einem Unternehmen - ist dagegen eine ganz bestimmte Koordination von Vorgängen Voraussetzung. Die vergleichende Untersuchung der Steuerungsvorgänge innerhalb solcher Koordination - gleichwohl ob im Körper von Organismen, bei Maschinen, in Unternehmen oder im Staatswesen - ist bereits Gegenstand einer erfolgreichen Wissenschaft, welche im Sinne der Energontheorie arbeitet, ohne auf ihr zu fußen. Es ist die von N. Wiener 1948 begründete Kybernetik.

Koordinierungsvorgänge stellen überall gleiche Anforderungen. Bei jeder Befehlsübermittlung muß eine den Befehl aussendende Einheit ausgebildet sein, weiterhin eine solche, die den Befehl übermittelt, ferner entsprechende Signale und schließlich ein Empfänger, der die Signale versteht und die Befehle ausführt. Zielführende Bewegungsabläufe bedürfen der Koordination von eingehenden Sinnesmeldungen mit eigenen Aktionen. Um den Verlauf des Vorganges in seiner Effizienz zu überprüfen, sind Rückmeldungen als laufende Kontrolle an die Befehlsstelle - sprich Sender - erforderlich. Durch unmittelbare Verknüpfung solcher Rückmeldungen mit der Befehlsgebung kann die Steuerung derart automatisiert werden, daß sich selbststeuernde Regelkreise ergeben. Der Umfang der bei Befehls-

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Abb. 11: Sektor der Koordination

und Informationsweitergabe notwendigen Kommandos wird in bits gemessen.

Da sich die Pflanzen - von Einzellern abgesehen - nicht vom Standort fortbewegen müssen, sind bei ihnen keine zentralen Befehlsstellen erforderlich. Einzige Ausnahme ist der Fortpflanzungsvorgang, da nur über präzise Koordination von Wachstumsvorgängen aus dem Samen ein neues Energon entstehen kann. Der Genetische Code ist hier - ebenso wie bei der tierischen Fortpflanzung - der die Befehlsgebung, die Koordination, bewirkende Funktionsträger. Bei den Tieren entwickelte sich im Zuge der Entstehung immer leistungsfähigerer Arten das Zentralnervensystem mit dem dann angegliederten Gedächtnis zur Erfahrungsspeicherung und weiteren Einheiten zu immer leistungsfähigerer Datenverarbeitung. Bei den Berufskörpern übernimmt das menschliche Gehirn auch die Steuerung aller artifiziellen Funktionsträger - Werkzeuge, Maschinen, Hilfskräfte - und als zusätzliche Hilfsmittel treten Sprache, Schrift und technische Mittel der Kommunikation, Befehlserteilung und Steuerung hinzu. Bei den Erwerbsorganisationen - einschließlich der Staaten - übernehmen noch komplexere Einheiten wie Direktionen, Intendanturen und Ministerien die Funktionen zielführender Koordination, wobei noch Computer als artifizielle Funktionsträger hinzukommen, die eine noch umfassendere und schnellere Datenverarbeitung der Technostruktur ermöglichen.

Die für Funktionsträger der Koordination notwendige Beschaffenheit wird somit in erster Linie von der zu erfüllenden Aufgabe determiniert. Diese bestimmt die Grundelemente der Struktur, während sich die Einzelausführung nach den zu steuernden Einheiten zu richten hat.

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Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

C. Abstimmung der Teile

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, die untereinander und auf das Ganze hin abgestimmt sind.

Der dritte Abschnitt der Innenfront umfaßt eine weitere Vielheit von Anforderungen, denen jedes Energon mehr oder minder gerecht werden muß. Sie ergeben sich aus der Notwendigkeit, daß Funktionsträger und Funktionsabläufe sowohl untereinander als auch auf das Ganze abgestimmt sein müssen. Es geht hier um die notwendige Minimierung von Leistungseinbußen, die in der Wirtschaft weitgehend unter den Begriff innere Reibung fallen, einer Problematik, die auch im Gefüge der tierischen und pflanzlichen Körper eine nicht minder große Rolle spielt.

Bei jedem Funktionsgefüge ist automatische Begleiterscheinung, daß manche Funktionen in diesem Gefüge andere beeinträchtigen und stören. Besonders kritisch wird dies bei Einheiten, die unmittelbar benachbart sind. Treten hier kritische Störungen auf, dann werden Funktionsträger der Abschirmung notwendig. So würde etwa das pulsierende Herz an den umliegenden Organen scheuern, wäre es nicht in einem von Flüssigkeit erfüllten Beutel umschlossen, der das verhindert. In Unternehmen wiederum sind Schallisolierungen erforderlich, wenn Büroräume in der Nähe von Werkstätten liegen.

In vielen Fällen sind auch räumliche und zeitliche Kompromisse nötig, die dem Energon Leistungseinbußen verursachen und somit seine Bilanz negativ belasten. Wenn etwa im Körper Knochen, Muskeln, Blutgefäße und Nerven aufeinandertreffen, besteht das Problem, wer ausweichen muß, also der Vorrangigkeit. Zur gleichen Problematik kommt es in Un-

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Abb. 12: Sektor der Abstimmung

ternehmen, wenn Angestellte oder Abteilungen eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen haben und zu entscheiden ist, welcher die Priorität zukommt. Im Rahmen des Ganzen kann auch keineswegs jeder Funktionsträger an dem für ihn optimalen Platz agieren - auch das macht Abstimmungen und Kompromisse nötig.

Funktionsträger, die nur in einem bestimmten Bereich des Energons ihre Leistung erbringen können - wie etwa die Augen des Tieres am Vorderende des Körpers - nennen wir lagefixiert, solche, bei denen das nicht der Fall ist, lagevariabel. Funktionsträger, die nur in einer ganz bestimmten Form ihre Leistung erbringen können - wie etwa die Knochen der Finger -, nennen wir formfixiert, solche, die in der Gestalt anpassungsfähig sind - wie etwa die Leber der Fische, deren Form sich den umliegenden Organen anpaßt -, nennen wir formvariabel.

Der häufig zitierte Satz, daß das Ganze mehr sei als die Summe seiner Teile, trifft für Energone insofern zu, als ihre Funktionsträger ohne Bindung und Koordination niemals die Gesamtleistung erbringen könnten. Er ist aber insofern irreführend, als infolge gegenseitiger Beeinträchtigung im Rahmen des Ganzen viele Funktionsträger nur verminderte Leistungen erbringen können und in diesem Sinne die Gesamtleistung geringer ausfällt, als sie bei nicht behinderten Einzelleistungen ausfiele.

Damit wird nicht negiert, daß zwischen Funktionsträgern auch Hilfestellungen und Partnerschaften möglich sind, die der Bilanz zugute kommen. Solche Funktionsanlagerung und Funktionszusammenlegung werden bei der Betrachtung des Verhältnisses zwischen Funktion und Funktionsträger analysiert werden.

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Noch bedeutungsvoller als die Abstimmung der Teile untereinander ist jene gegenüber dem Ganzen. Ist ein Funktionsträger größer dimensioniert, als die von ihm zu erbringende Leistung es verlangt, dann ist das überflüssiger Aufwand, der sich in der Bilanz negativ niederschlägt und damit die Konkurrenzfähigkeit negativ beeinflußt. Ist er dagegen zu klein bemessen, dann kann er zum schwächsten Glied in der Kette werden und die Leistungsfähigkeit des Energons empfindlich schwächen. Auch zu schnelle oder zu präzise Leistungen von Funktionsträgern werden zum Nachteil, wenn sie nicht nötig sind und erhöhte Kosten verursachen.

Zu diesen Erkenntnissen tritt noch hinzu, daß manchen Funktionsträgern aufgrund ihrer Schlüsselstellung oder schwierigen Ersetzbarkeit im Energonganzen höhere Bedeutung als anderen zukommt. Im Konfliktfall und bei Notlage muß ihre Funktionsfähigkeit gegenüber den anderen bevorzugt aufrechterhalten werden. So sorgen bei den höheren Wirbeltieren besondere Steuerungen dafür, daß bei extremem Nahrungsmangel das Gehirn vom Blutkreislauf bevorzugt versorgt wird. Im Kriegsfall ist eine Hauptsorge jedes Staates, seine Elektrizitätswerke und die Wasserversorgung vor Vernichtung zu bewahren. Jede Funktion im Rahmen der Funktionsgefüge von Energonen muß hinsichtlich der Kosten, die sie verursacht, der Präzision, die sie bietet, und der Schnelligkeit, mit der sie erfolgt, auf das Energonganze abgestimmt sein, um dieses zu optimaler Leistungsfähigkeit zu bringen. Die Abstimmung in der Wertrangigkeit spielt dabei außerdem noch eine entscheidende Rolle.

Die Auseinandersetzung an diesem Abschnitt der Innenfront ist von ausschlaggebender Bedeutung für Effizienz und Konkurrenzfähigkeit der Energone. Effizienz ist bereits dann gegeben, wenn ein Energon positive Bilanzen erzielt und das Gesamtvolumen an Energonstruktur - den Lebensstrom - aufrecht zu erhalten oder zu steigern vermag. Treten beim Energie- und Stofferwerb Konkurrenten in Erscheinung, dann werden an die Effizienz zusätzliche, also härtere Anforderungen gestellt. Es bleiben dann in erster Linie jene Energone auf der Strecke, die unökonomisch wirtschaften. Im Kampf gegen den oft gefährlichsten Gegner, den Konkurrenten, ist somit perfekte Integration aller Funktionsträger und ihrer Leistungen die wichtigste Waffe. Der vielumstrittene Begriff der Ganzheit deckt sich - aus der Sicht der Energontheorie - weitgehend mit jenem der Integration. Je größer die Subordination der Teile, wie Goethe es formulierte, um so vollendeter die innere Harmonie - die Ganzheit.

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Die Abstimmung der Teile innerhalb eines Energons stellt indes keinen absoluten Wert dar. Verändern sich die Umweltbedingungen - was auch geschieht, wenn ein Energon in eine neue Umwelt gerät -, dann werden an manche Funktionsträger höhere und an andere geringere Anforderungen gestellt als zuvor. Die erforderliche Abstimmung muß dann, wenn ein optimaler Wert wiederum erreicht werden soll, den neuen Bedingungen Rechnung tragen. Eine perfekte Ganzheit muß dann wieder erst entstehen - so wie auch beim Anwachsen eines Energons die notwendigen und optimalen Proportionen sich verändern. Dies unter anderem deshalb, weil der Querschnitt aller tragenden Einheit bloß mit dem Quadrat anwächst, das Gewicht des zu Tragenden hingegen mit dem Kubus. Im Bereich der Wirtschaft stellen Krisen beim Absatz und auf dem Beschaffungsmarkt ebenso wie Kriegszustände und Embargos radikale Umweltveränderungen dar, die sich bis ins Mark jedes Berufskörpers und jeder Erwerbsorganisation auswirken und entsprechende Neuwertungen erzwingen.

Auch jedes neue Organ - ob genetisch gebildeter oder artifizieller Funktionsträger - beeinflußt die Ganzheit eines Energons und die für Effizienz und Konkurrenzfähigkeit notwendige innere Abstimmung der Teile. Es muß sich gleichsam seinen Platz unter den bestehenden erst erkämpfen. Hinsichtlich seiner Größe, der Präzision und Schnelligkeit seiner Leistung wie auch in mannigfachen weiteren inneren Interdependenzen muß es sich erst einpendeln, im Chor der übrigen Funktionsträger erst in den optimalen Funktionsrahmen gelangen. Jede Neuerung hat weitgehende innere Auswirkungen, die das Energon schwächen, wenn sie nicht berücksichtigt werden.

Alle in diesem Sektor notwendigen Maßnahmen werden wiederum vorrangig durch die jeweils zu erfüllende Aufgabe determiniert. Müssen einander störende Funktionsträger gegeneinander abgeschirmt werden, so bestimmen ihre Eigenschaften die für abschirmende Einheiten nötige Ausbildung. Müssen Konflikte hinsichtlich eines örtlichen oder zeitlichen Vorrangs beseitigt werden, dann bestimmen Wichtigkeit und Anpassungsfähigkeit dieser Einheiten die günstigste Lösung. Geht es um die Frage optimaler Funktionsleistung, dann ist es die Gesamtheit aller übrigen Funktionsträger, also das Energonganze, das die einzelnen Werte festlegt. Bei Veränderungen der Umwelt sind es diese, welche die notwendigen Veränderungen in der Abstimmung diktieren.

Daraus läßt sich folgender Satz ableiten:

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D. Erhaltung der Funktionskraft

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche die Erhaltung der Funktionskraft aller Teile gewährleisten.

Dies macht entsprechende Wartung und allenfalls auch Reparaturen nötig - und damit spezialisierte Instanzen, die zu dieser Funktion befähigt sind. Es ist dabei zu bemerken, daß manche Funktionsträger mit einem Minimum gelegentlicher Pflege und Inspektionen auskommen - Schneckengehäuse, Chitinpanzer, Mauern und Plastikartikel bieten sich hier als Beispiele an. Die meisten jedoch bedürfen der regelmäßigen, manche der minuziösen Wartung, um sie vor Verfall zu bewahren. Bei sämtlichen Energonen ist zu erkennen, daß Substanzerhalt eine entscheidende Rolle spielt.

Mit der Aufrechterhaltung der Strukturen ist es indes nicht getan. Viele Funktionsträger benötigen, um ihre Leistungen erbringen zu können, der Zufuhr entsprechender Mengen an Energie und Stoffen. Alle aus Zellen bestehenden Einheiten der tierischen und pflanzlichen Körper sind davon betroffen, was zur Entwicklung entsprechender Leitungssysteme - in unserem Körper das Blutgefäßsystem - geführt hat. Ein essentieller Vorteil der vom Menschen gebildeten artifiziellen Funktionsträger besteht darin,

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Abb. 13: Sektor der Erhaltung

daß sie zur bloßen Erhaltung eine solche ständige Zufuhr nicht benötigen. Während jedes aus Zellen bestehende Organ, auch wenn es nicht in Tätigkeit ist, laufend ernährt werden muß, entbehren etwa ein Hammer, die Glasscheibe des Fensters und der Fabrikschornstein einer solchen permanenten Zufuhr. Das Baumaterial Zelle hat den Energonen ganz außerordentliche Vorteile und Entwicklungsmöglichkeiten geboten, doch ist festzuhalten, daß es beträchtliche Kosten verursacht und Aufwand benötigt. Moderne Fabriken wären undenkbar, wenn jedes Metallteil einer Maschine einer permanenten Versorgung seines Inneren bedürfte. Der Zustand, daß es in der tierischen und pflanzlichen Evolution nie zur Bildung von Rädern kam, erklärt sich daraus, daß solche sich drehenden Einheiten praktisch nicht permanent versorgt werden können. Bei Funktionen, die in Bewegungsvorgängen bestehen, benötigen jedoch auch artifizielle Funktionsträger Energie und Stoffe - was bei den Berufskörpern und Erwerbsorganisationen entsprechende Zuleitungssysteme bedingt.

Um die Funktionsbereitschaft aktiv tätiger Funktionsträger zu erhalten, bedarf es außer Systemen der Zufuhr auch solcher der Abfuhr anfallender Schlacken und sonstiger Abfälle. Bei Werkzeugen ist außerdem notwendig, daß sie in Ordnung gehalten werden, weil sonst ihre Verfügbarkeit - und damit die Erhaltung ihrer Funktionskraft - verlorengeht. Mangelnde Abfallbeseitigung, also Unsauberkeit und Unordnung, vermindern Effizienz und Konkurrenzfähigkeit in erheblichem Ausmaße. Sämtliche Funktionsträger werden dadurch in Mitleidenschaft gezogen und Kapazität an Funktionskraft wird dadurch verschwendet.

Zur Aufrechterhaltung von Fähigkeiten und Fertigkeiten ist auch ent-

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sprechendes Training, also Übung des betreffenden Verhaltens, unabdingbare Voraussetzung. Wo solches fehlt, werden Präzision und Schnelligkeit in der Funktionsausübung wesentlich betroffen.

Weitere zur Erhaltung der Funktionskraft benötigte Einheiten sind Sicherheitsvorrichtungen, welche Energonteile vor Überanstrengung, schädigender Verausgabung und Selbstzerstörung schützen. In Unternehmen treten sie uns in Gestalt von Vorschriften, Signalen, Sicherheitsventilen und Warnsystemen entgegen - auch in den tierischen und pflanzlichen Körpern stoßen wir auf eine Fülle derartiger Einrichtungen, also Funktionsträger. Markant ist der menschliche Schlaftrieb als Sicherheitsvorrichtung gegen Überbeanspruchung der besonders empfindlichen Gehirnzellen. Auch Reserven sind überaus wichtige Sicherheitsvorrichtungen für Energone. Von der Bilanz her bedeuten sie inaktives Kapital und somit eine nicht unerhebliche Belastung des Haushaltes, doch werden sie gebraucht, um Krisenzeiten durchstehen zu können.

Auch hier ist die Bedeutung der Abstimmung erkennbar, welche in zu großen Reserven einen unangemessenen Aufwand und in zu geringen ein zu großes Risiko sieht. In krisenanfälligen Gegenden sind größere Reserven notwendig: Wo sich Energone nicht daran halten, kommt es zum periodischen Kollaps - was uns nicht nur unzureichend geführte Unternehmen sondern auch Staatsgebiete mit einer schlechten Gesamtwirtschaft beweisen. Das menschliche Luxusstreben, das in der Energonentwicklung auch höchst positive Aspekte hat, führt nicht selten zur Mißachtung solcher notwendigen Reservebildung.

Dem allen steht freilich entgegen, daß aus Sicht des Lebensstromes ein allzu langes Bestehen der Energonindividuen nachteilig ist, weil es die Evolution verlangsamt. Nur bei entsprechend schneller Folge der Generationen war bei den Pflanzen und Tieren eine Höherentwicklung möglich.

Bei den vom Menschen gebildeten Energonen wurde die Situation insofern anders, als bei Berufskörpern und Erwerbsorganisationen beliebige Verbesserungen möglich sind, ohne daß ein Energon an die Stelle eines anderen - abgestorbenen - treten muß. Daß jedoch auch hier verminderte Lebensdauer für die Gesamtentwicklung von Vorteil sein kann, bewiesen die Aufbauperioden im Anschluß an Kriegsverwüstung. Unternehmen, die sonst an die Altstruktur gefesselt geblieben wären, konnten nun dem technologischen und sozialen Fortschritt entsprechen und ihm freien Lauf lassen. So wenig ansprechend die Behauptung von Heraklit ist, daß der Krieg der Vater aller Dinge sei, so ist sie vom gnadenlosen Lebensstrom her

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gerechtfertigt. Nur über den Kampf der Energone untereinander - in jeglicher Form - konnte ihre Entwicklung zur heutigen Entfaltungshöhe gelangen.

Unverkennbar ist jedoch, daß der Lebensstrom über die Entfaltung der menschlichen Energone einem Wendepunkt zustrebt, der ein radikales Umdenken bewirkt. Da die Oberfläche unseres Planeten und seine Ressourcen begrenzt sind, kann der Lebensstrom nicht beliebig anschwellen. In diesem Sinn gewinnt die Erhaltung von Funktionsfähigkeit in der Gesamtbilanz wieder einen höheren Stellenwert.

Alle zur Erhaltung von Funktionskraft erforderlichen Einrichtungen und Maßnahmen werden durch die Beschaffenheit der zu pflegenden, zu versorgenden und allenfalls wieder in Stand zu setzenden Einheiten determiniert - und darüber hinaus durch die sie treffenden Umwelteinflüsse.

Hieraus läßt sich folgender Satz ableiten:

22. Für jedes Energon ist es unabdingbare Auflage, die Funktionskraft seiner Funktionsträger zu erhalten. Dies zwingt ihnen eine Vielzahl von Einrichtungen der Pflege, der Zufuhr und Ableitung, der Ordnung und Sicherheit auf. Die Ausbildung dieser Funktionsträger der Erhaltung wird durch die Eigenschaften der zu erhaltenden Einheiten und der auf sie einwirkenden Kräfte bedingt, geprägt und gesteuert. E. Verbesserung der Struktur

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß sie über Einheiten verfügen müssen, welche zu Verbesserungen der Strukturen führen.

Für die Energone ist es nicht bloß notwendig, die Funktionskraft ihrer Funktionsträger zu erhalten, sondern darüber hinaus auch von Vorteil, wenn sie ihr Funktionsgefüge verbessern. Im Ringen um Energie, Stoffe und Vermehrung, in der Auseinandersetzung mit störenden Umweltkräften und im Kampfe gegen Feinde und Konkurrenten ist jede Neuerung, welche die Leistungsfähigkeit steigert, jede Verbesserung also, für sie und besonders für den Lebensstrom ein Vorteil.

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Abb. 14: Sektor der Verbesserung

Bei den Pflanzen und Tieren entwickelt sich nur im beschränkten Umfange die Fähigkeit zur adaptiven Modifikation, worunter die individuelle Fähigkeit verstanden wird, die Ausbildung einzelner Funktionsträger auf Umweltbedingungen derart abzustimmen, daß sich eine Leistungssteigerung ergibt. Solche Steuerungen sind Werkzeuge der Verbesserung, wobei jedoch das Ergebnis solcher Anstrengung sich - nach heutigem Wissensstand - nicht auf Nachkommen überträgt.

Sowohl Lamarck, der eigentliche Vater der Evolutionslehre, wie auch Darwin, der dieser dann zum Durchbruch verhalf, glaubten an die Vererbung erworbener Eigenschaften - also an die Weitergabe von individuell erreichten Verbesserungen an Nachkommen. Bisher konnte die Forschung jedoch nicht bestätigen, daß ein solcher Übertragungsmechanismus - der das Verständnis der tierischen und pflanzlichen Evolution wesentlich erleichtern würde - tatsächlich existiert. Beim Menschen ist ein Beispiel für adaptive Modifikation die Vergrößerung von Muskeln bei stärkerem Gebrauch. Es ist indessen erwiesene Tatsache, daß die etwa bei einem Schmied oder einem Schwerathleten besonders entwickelten Muskeln nicht dazu führen, daß ihre Kinder mit stärkeren Muskelanlagen zur Welt kommen.

Während also Pflanzen und Tiere nur in recht beschränktem Umfange dazu fähig sind, ihre körperliche Struktur individuell zu verbessern, gelangten sie im Verhaltensbereich diesbezüglich zu erheblich größeren Leistungen. Schon bei Einzellern ist die Fähigkeit zu lernen - also die angeborenen Verhaltenssteuerungen leistungssteigernd zu modifizieren - nachweisbar. Insbesondere bei den höheren Wirbeltieren, die man deshalb auch

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Lerntiere nennt, gelangte diese Fähigkeit zu besonderer Ausbildung. Funktionsträger dieser Fähigkeit sind Bereiche innerhalb des Zentralnervensystems: Abschnitte in dem für die Steuerung von Körperbewegungen zuständigen Gehirn.

Zu besonderen Lernleistungen sind Säugetiere und Vögel fähig. Auch hier kann jedoch das Gelernte im Akt der Fortpflanzung nicht weitergegeben werden. Jedes Jungtier muß erneut mit der Erprobungs- und Lerntätigkeit beginnen, die es im erwachsenen Zustand in besonderer Weise auf die gegebenen Umweltbedingungen abstimmt, seine Effizienz und Konkurrenzfähigkeit steigernd. Nur bei Arten mit Brutpflege ist eine Weitergabe von erworbener Fähigkeit in sehr beschränktem Umfange bekannt.

Manche Junge können durch Nachmachen von ihren Eltern lernen. Bei Affen wurde sogar die Weitergabe von tradierter Erfahrung nachgewiesen. So lernte in einem japanischen Naturschutzgebiet ein Makakenweibchen, daß sich die als Futter ausgestreuten Körner vom Sand des Bodens trennen lassen, indem man sie samt dem Sand ins Wasser wirft, weil dann der Sand absinkt, die Körner dagegen an der Oberfläche schwimmen und eingesammelt werden können. Diese Fertigkeit wurde von anderen Tieren des Rudels übernommen und breitete sich nach einer Anzahl von Jahren auf zahlreiche Exemplare aus.

Bekannt wurde auch, daß in England Meisen lernten, die vor den Häusern vom Lieferanten frühmorgens abgestellten Milchflaschen zu öffnen - ein Verfahren, das ebenfalls von Artgenossen übernommen wurde und sich nachweisbar über größere Gebiete ausbreitete. Insgesamt jedoch reichen nur bei wenigen Tierarten die geistigen Fähigkeiten zu solcher Traditionsbildung, also zur Weitergabe verbesserten Verhaltens aus.

Erst durch die besondere Entwicklung des Gehirns beim Menschen gelangte dieses Säugetier zur Fähigkeit, gewonnene Erfahrung auf die Kinder und auf Mitmenschen zu übertragen - zunächst durch Vormachen, also Gesten, später durch Sprache und Schrift. So wurde es möglich, daß gewonnene Erfahrungen und daraus resultierende Verbesserungen im Verhalten an andere weitergegeben werden und somit eine Generation auf dem Erfahrungsschatz der vorhergegangenen aufbauen kann.

Das Zentralnervensystem - ursprünglich Organ der Koordination - wurde so im weiteren Verlauf auch Organ der Verhaltensverbesserung. Hinzu traten Sprache und Schrift als Funktionsträger der Weitergabe solcher Fortschritte, welche jeweils Grundlage für weitere werden können.

Die neue Funktion des Zentralnervensystems, Verbesserungen im Ver-

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halten zu bewirken und diese weiterzugeben - wodurch der Lebensstrom in besonderem Maß profitiert -, eröffnete jedoch noch einen weiteren entscheidend wichtigen Weg, um zu Verbesserungen zu gelangen. Über diese Funktion wurde das Säugetier Mensch auch in die Lage versetzt, sich Werkzeuge zu schaffen, was nichts anderes als die Herstellung von zusätzlichen Organen - sprich Funktionsträger - bedeutet, welche das Potential seines aus Zellen gebildeten Körpers noch steigern. Der aus totem Material gebildete, vom Körper durchaus getrennte Faustkeil steigerte die Fähigkeit der aus Zellen gebildeten Hand. Boot und Ruder machten eine Fortbewegung über das Wasser möglich. Da alle derartigen, zusätzlich gebildeten Funktionsträger nicht aus körpereigenen Zellen bestehen und vom Menschen künstlich hergestellt werden, sind wir gewohnt, sie als etwas von den körperlichen Organen grundsätzlich Verschiedenes zu betrachten. Sie sind jedoch ebenso Funktionsträger wie diese. Sie erweitern die Fähigkeit des Lebensträgers Mensch.

Damit übernahm beim Menschen das Gehirn zusätzlich auch die Funktion der Organbildung und wurde so in doppelter Weise Werkzeug der Verbesserung. Der Mensch lernte, zusätzliche Funktionsträger direkt aus Umweltmaterial herzustellen, und lernte ebenfalls, diese sinnvoll zu handhaben. Über Sprache, Schrift, Zeichnung und sonstige Kommunikationsmittel werden alle so erzielten Erfahrungen und Verbesserungen auf die Steuerungszentrale anderer übertragen und werden dort zur Grundlage für weiteren möglichen Fortschritt. Charakteristisch für den Menschen sind also seine artifiziellen Funktionsträger, mit Hilfe derer er größere, beliebig spezialisierte Energone - die Berufskörper und Erwerbsorganisationen - aufbaut. Die Fortpflanzung dieser Einheiten erfolgt nicht mehr wie jene der körperlichen Organe über den genetischen Code und Zelldifferenzierung, sondern wird vom Zentralnervensystem in zusätzlicher Funktion geleistet. Die besondere Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns besteht in der gesteigerten Fähigkeit logischer Schlußfolgerung, in der Fähigkeit zur Abstraktion und damit schließlich zum Ich-Bewußtsein. Die menschliche Großhirnrinde, eigentlicher Sitz dieser speziellen Fähigkeit, wurde so zum Verbesserungsorgan par excellence.

Auf jedem Niveau menschlicher Energonbildung, also bei den Berufskörpern und Erwerbsorganisationen, einschließlich der Staaten, treffen wir diese Fähigkeit zur Verbesserung der Funktionsgefüge an. Dies gilt auch uneingeschränkt für die Bildung von Luxusstrukturen. In Schrifttum und Schulen sehen wir artifizielle Funktionsträger der Erfahrungs- und

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Verbesserungsweitergabe. Die internationale Forschung auf allen Gebieten wurde zu einem Gemeinschaftsorgan gezielter Verbesserungssuche - also zu einem Funktionsträger des Lebensstromes schlechthin. Denn letztlich kommt jede Verbesserung diesem energetischen Phänomen zugute, das nur über immer verbesserte Strukturen an Volumen und Potenz zunehmen, also immer mehr Materie funktionalisieren und sich so einverleiben, das heißt dienstbar machen kann.

Teilhard de Chardin sah es ähnlich, wenn er alle von Menschen geschaffenen, ihm dienenden Einrichtungen vitalisierte Materie nannte. Man mißt bisher der Unterscheidung zwischen organisch und anorganisch - also aus Zellen bestehend oder nicht aus Zellen bestehend - die entscheidende Bedeutung zu. Bei der Entwicklung der Energone kommt es jedoch grundsätzlich nicht auf das Material der Funktionsträger und die Art ihres Zustandekommens an - sondern auf deren Leistung. In diesem Sinne verliert das bisherige Hauptkriterium an Relevanz und muß der Unterscheidung funktionell oder nicht funktionell Platz machen.

Denken wir derart, dann umfaßt die wirkliche Biomasse durchaus nicht nur die Zellkörper sondern auch alle artifiziellen Funktionsträger des Menschen, also alle funktionalisierte oder - um mit Teilhard de Chardin zu sprechen - vitalisierte Materie. Der gesamte Evolutionsprozeß stellt letztlich eine Umwandlung von funktionsloser in funktionserbringende Materie dar - also in Materie, die derart beschaffen ist, daß sie ein sich potenzierendes energetisches Geschehen fortsetzt.

Sämtliche Funktionsträger der Verbesserung innerhalb von Energonen sind durch die Auflage, ein sich potenzierendes energetisches Geschehen zu steigern, determiniert. Ihre raumzeitliche Struktur muß demgemäß so beschaffen sein, daß Energone durch sie zur Verbesserung ihres Gefüges und ihrer Verhaltensweisen gelangen.

Daraus läßt sich folgender Satz ableiten:

23. Energone können den Lebensstrom nur dann in Potent und Volumen steigern, wenn möglichst viele von ihnen über Funktionsträger verfügen, die Verbesserungen von Struktur und Verhalten und damit ein Ansteigen der Effizienz und Konkurrenzfähigkeit bewirken. Die für sie notwendige Ausbildung wird durch diese zu erfüllende Aufgabe und durch den Energontyp, in dem sie wirken, bestimmt, geprägt und gesteuert. (Originalbuchseite 115)

F. Funktionslose Einheiten

Energone sind materielle Gefüge, die einen in Potenz und Volumen sich steigernden Prozeß ermöglichen. Dies bedingt, daß Einheiten für sie von Vorteil sind, welche den Ballast funktionsloser Bestandteile beseitigen.

Der letzte Abschnitt der Innenfront betrifft Einheiten im Funktionsgefüge der Energone, die keine unmittelbaren Dienste leisten, sondern eine Bürde darstellen, welche die Bilanz negativ beeinflußt. Es stellt sich also die Frage, wie Energone zu solchen funktionslosen Einheiten gelangen und welche Möglichkeiten existieren, sich solchen die Konkurrenzfähigkeit vermindernden Ballastes zu entledigen.

Bei den Pflanzen und Tieren können Veränderungen der Umweltverhältnisse oder der Erwerbsform dazu führen, daß funktionelle Einheiten funktionslos werden. Im Laufe der Evolution ist dies regelmäßig geschehen und hat die jeweils betroffenen Arten vor das Problem der Rückbildung gestellt. Die Fortpflanzungsmechanik über den genetischen Code läßt eine solche nur über Veränderungen in diesem Steuerungsrezept zu, welche über Mutationen - also über Zufall - nur sehr allmählich zustande kommen.

Doch nicht immer wirkten sich solche Relikte - phylogenetische Belastungen - ausschließlich negativ aus. In manchen Fällen wurden sie sogar zum Ausgangspunkt neuer Organbildung. So zeigt die Ahnenreihe der Wirbeltiere, daß aus dem ursprünglichen Kiefergelenk der Fische, das später rückgebildet wurde, die Gehörknöchelchen des Ohres - Hammer, Amboß und Steigbügel - entstanden. Dies läßt sich aus fossilen Funden einwandfrei rekonstruieren. Ebenso wurde aus dem noch bei Amphibien vorhandenen Scheitelauge -: die Zirbeldrüse. Von manchen Energonen wurde so Ballast in Nutzen umfunktioniert.

Bei den artifiziellen Funktionsträgern der Berufskörper und Erwerbsorganisationen kommt es bei Veränderungen der Umweltverhältnisse oder der Erwerbsausrichtung zur gleichen Problematik, doch verliert sie hier an Schärfe, weil nicht mehr benötigte Teile durch einen Willensakt abgestoßen werden können. Während Pflanzen und Tiere über Hunderte und Tausende von Generationen hinweg gezwungen sind, längst funktionslos gewordene Teile bei ihren Nachkommen immer wieder aufzubauen, was die Bilanz entsprechend belastet, können artifizielle Funktionsträger bei Abstoßung über einen Erlös sogar Energiewerte zurückführen, was der Bilanz zugute kommt,

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Abb. 15: Sektor der funktionslosen Einheiten

Die zweite Möglichkeit einer Entstehung funktionsloser Einheiten liegt in ihrer irrtümlichen Bildung. Durch Veränderungen im Erbgut, die Mutationen, kam es in der Lebensentwicklung zu Mißbildungen jeder Art, die sich jedoch für den Lebensstrom manchmal auch günstig auswirkten, indem so Neues entstand, das sich als vorteilhaft erwies und zur Entstehung von neuen Arten führte. Nach heute in der Biologie vertretener Ansicht beruht die Höherentwicklung der Pflanzen und Tiere letzten Endes zur Gänze auf solchen fördernden Zufällen, die durch den Prozeß der Zweigeschlechtlichkeit und weitere evolutionsfördernde Mechanismen mannigfach kombiniert und gebündelt wurden. Diesen schleppend langsamen Ausleseprozeß ersetzt seit seinem Auftauchen der Mensch durch Akte der Intelligenz. Durch zielführende Bildung künstlicher Organe, der artifiziellen Funktionsträger, erweitert er die Potenz seines Körpers in gigantische Dimensionen - und verwendet die daraus resultierende Macht, um sich nach Möglichkeit Situationen zu schaffen, die ihm Entlastung, Annehmlichkeiten und Glücksgefühle vermitteln. Die Folge ist, daß er Erträge aus den von ihm gebildeten Energonen vielfach für Aufwendungen verwendet, welche den Energonen nicht länger zugute kommen. Somit entstehen Luxusstrukturen, die seinen gesamten Energonbau durchsetzen und dieser Evolutionsphase ihren besonderen Charakter verleihen. Hier tritt das merkwürdige Phänomen in Erscheinung, daß solche offensichtliche Verschwendung - die gesamte menschliche Kultur - sich für den Lebensstrom überaus günstig und förderlich auswirkt. Einerseits wird Luxusstreben - gleichwohl welcher Art - zum zentralen Motor der Energonbildung, Energonsteuerung und Energonverbesserung. Denn nur durch erwirtschaftete

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Erträge sind derartige Luxuswünsche zu verwirklichen. Andererseits bedeutet jeder neue Bedarf eine mögliche Erwerbsquelle für Energone, die auf dem Nährboden dieser mannigfachen Luxuswünsche florieren können. Die überwiegende Mehrheit aller vom Menschen gebildeten Berufskörper und Erwerbsorganisationen dienen daher der Befriedigung von Wünschen für ein angenehmes Leben.

Versucht man diese geballte Kraft der Energonbildung für Luxuszwecke zu unterbinden - aus welchen Gründen auch immer -, so bedarf es eines kaum zu schaffenden Kontrollapparates, der allenfalls mehr Energie verbraucht, als er der Gesamtentwicklung einbringt. Bei der sich heute explosionshaft vermehrenden Menschheit und der damit im Zusammenhang stehenden tiefgreifenden Umweltveränderung erhebt sich allerdings die Frage, inwieweit das Ausmaß dieses Strebens in gewissen Bereichen eingedämmt werden muß, um dem entfesselten Lebensstrom Einhalt zu gebieten.

Die Entstehung funktionsloser Einheiten erweist sich somit als in zweifacher Hinsicht determiniert. Zuerst mußten die Energone jede ihnen mögliche Strukturvariante hervorbringen, um über Zufall zu Leistungssteigerungen zu gelangen. Sodann machte der Mensch sich zum Zentrum des weiteren Energonbaues, wodurch die ihm Glück vermittelnden Triebe gemeinsam mit seinen erworbenen Tendenzen die weitere Energonentwicklung in bestimmte Bahnen lenken.

Daraus läßt sich folgender Satz ableiten:

24. Funktionslose Einheiten stellen für Energone eine Belastung dar, können sich aber trotzdem für den Lebensstrom förderlich auswirken, indem sie für die Weiterentwicklung neue Ansatzpunkte bieten. Die zu ihrer Beseitigung oder Nutzbarmachung notwendigen Funktionsträger werden in ihrer Ausbildung und Tätigkeit durch die zu erfüllende Aufgabe sowie durch die Beschaffenheit der funktionslosen Strukturen bestimmt, geprägt und gesteuert. (Originalbuchseite 118)

 Abb. 16 Die Auseinandersetzungen an der Innenfront

G. Zusammenfassung der Auseinandersetzungen an der Innenfront

Es konnte festgestellt werden, daß jedes Energon über spezialisierte Funktionsträger verfügen muß, um Erfordernissen, die im inneren Gefüge auftreten, gerecht zu werden. Die Innenfront läßt sich aufgrund der sich ergebenden Aufgaben in sechs Gruppen einteilen:

- Bindung,
- Koordination,
- Abstimmung,
- Erhaltung,
- Verbesserung,
- Funktionslosigkeit.
Diese Unterteilung ist ein Wesensbestandteil des von der Energontheorie erarbeiteten neuen Begriffssystems. Sie gestattet zu analysieren und aufzuschlüsseln, welche bei allen Energonen vergleichbaren Grundleistungen an der Innenfront ihnen notwendige Aufwendungen verursachen. Sie zeigt im weiteren an, wo die eigentlichen Urheber und Ursachen dieser notwendigen Aufwendungen, also die wahren Determinanten ihrer Existenz und Ausbildung sind. Sie bedeutet indes nicht, daß jede Funktion ihren eigenen gesonderten Funktionsträger notwendig macht. Es ist vielmehr möglich und häufig der Fall, daß in Doppel- oder Vielfunktion derselbe Funktionsträger in mehr als einem Sektor der Energonfronten Dienste leistet, beziehungsweise an solchen teilnimmt.

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Die Essenz des über die Innenfront Gesagten kann wie folgt zusammengefaßt werden.

Vierter Hauptsatz der Energontheorie:

IV. Bei allen Energonen sind sechs Formen der Auseinandersetzung im inneren Gefüge zu unterscheiden. Erstens muß jeder Funktionsträger an das Energonganze gebunden sein. Zweitens müssen manche Funktionsabläufe mit anderen koordiniert werden. Drittens muß jeder Funktionsträger auf die übrigen und auf das Energonganze abgestimmt sein. Viertens muß die Funktionskraft jedes Funktionsträgers aufrechterhalten werden. Fünftens sind Einrichtungen der Verbesserung erforderlich. Sechstens sollen funktionslose Teile keine Behinderung darstellen. Die Beschaffenheit aller für diese Leistungen nötigen Funktionsträger und deren Verhalten wird durch die jeweils zu bewältigende Aufgabe und durch die Eigenschaften der jeweils betroffenen Funktionsträger determiniert.

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