Man erwarte also von uns nicht
eine vollständige Geschichte
und Theorie des Glasperlenspiels,
auch würdigere und geschicktere Autoren als wir
wären dazu heute nicht imstande.
Diese Aufgabe bleibt späteren Zeiten vorbehalten,
falls die Quellen sowie die geistigen Voraussetzungen
dazu nicht verlorengehen.

Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel, 1943

Hinweis:

Um Missverständnissen vorzubeugen sei an dieser Stelle darauf hingewiesen,
daß die in diesem Buch dargestellte Energo-Kybernetische Strategie (EKS)
von Wolfgang Mewes, auch wenn einzelne Passagen einen anderen Eindruck
erwecken sollten, nicht von der Energontheorie her entstanden ist. Beide
Lehren haben sich in den 50er und 60er Jahren zunächst unabhängig
voneinander entwickelt; in den 70er Jahren wurden dann zahlreiche
gegenseitige Übereinstimmungen entdeckt.

Inhaltsverzeichnis
 

Vorwort von Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Einleitung

 
I. Teil
Das Denksystem der Energontheorie
 

1.     Über die Energontheorie

Die Entstehungsgeschichte
Der Energonbegriff
2.     Das Energon als Leistungsgefüge
Essentielle Grundbedingungen
Weitere relevante Leistungen der Außenfront
Anforderungen der inneren Organisation
3.     Funktionsdynamik
Funktionserfüllung
Funktionserweiterung
Funktionsüberlastung und Funktionsteilung
Funktionswechsel
Funktionsrationalisierung
Entstehung neuer Funktionen
4.     Effizienz der Energone
Der Selektionsbegriff
Kriterien der Konkurrenzfähigkeit
5.     Mensch und Energon
Die Auswirkung zusätzlicher Organe
Der Mensch als Keimzelle neuer Energone
Die Luxusstrukturen
6.     Anforderungen für optimalen Energieerwerb
Die konträren Erwerbsformen
Folgerungen für optimales Verhalten in der Wirtschaft
II. Teil
Die Stellung der Energontheorie in den Wissenschaften


7.     Die energetische Sicht

Das Konzept von Ernet Solvay und Wilhelm Ostwald
Das Konzept von Kurt Wieser
Das Konzept von Alfred J. Lotka und Howard T. Odum
Die Bedeutung der Energiebilanz
8.     Energie und Information
Information und Selektionswert
Der pragmatische Informationsbegriff
9.     Das "erweiterte" Lebewesen
Die Konzepte von Ernst Kapp und Teilhard de Chardin
Die Konzepte von Marshall McLuhan und Richard Dawkins
10.    Die Entstehung der Energone und die erweiterte Evolutionstheorie
Die Leistung als Ansatzpunkt der Natürlichen Auslese
Der Shift als evolutionsfördernder Mechanismus
11.   Unternehmen und Staat als Organismus-bloße Analogie oder echte Verwandtschaft?
Organische Ansätze in Staatslehre und Soziologie
Aktuelle Konzepte im Management
12.   Die Energontheorie als Strukturwissenschaft
Die Kybernetik und die Steuerkausalität
Die Allgemeine Systemtheorie
Die Theorie der Selbstorganisation
Die Theorie des Hyperzyklus
13.   Das verborgene Gemeinsame
Die organische Einheit
14.   Praktische Anwendung der Energontheorie und verwandte Konzepte in der Wirtschaft
Die evolutionären Unternehmensstrategien
Die energo-kybernetische-Managementstrategie
Total-Quality-Management und Kaizen
15.   Die weitere Entfaltung des Lebensstromes
Zukunftsprognosen
Möglichkeiten und Grenzen der Energonentfaltung


Literaturverzeichnis

Register
 
 

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