Dank und Nachwort
Da sich die Untersuchungen, die zu diesem Buch führten, über mehr als drei Jahrzehnte erstreckten, ist es mir leider nicht möglich, alle, die mir durch Information, Beratung und Kritik geholfen haben, namentlich anzuführen. Meinen besonderen Dank möchte ich Herrn Prof. Dr. Erhard Oeser aussprechen, dem Vorstand des Instituts für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung an der Universität Wien, mit dem ich über zwei Jahre hinweg in regelmäßigen Abständen meine Theorie kritisch diskutieren konnte, was mir zu wertvollen Einsichten und auch zu beträchtlicher Ermutigung verhalf. Wichtige Anregungen erhielt ich bei der Niederschrift von Prof. Dr. Ernst Mayr (Harvard Universität), der mir laufend kritische Anmerkungen schickte und äußerst wertvolle Ratschläge gab. Da er wie kein anderer das umfangreiche Gebiet der Evolutionsforschung überblickt, waren mir neben seinen wegweisenden Büchern seine persönlichen Korrekturen und Fingerzeige besonders wichtig. Mein Mitarbeiter Dr. Andreas Hantschk führte für mich umfangreiche Recherchen durch und gab mir kompetente Hinweise aus Sicht der jüngeren Generation von Biologen. Er fertigte auch die Illustrationen an. Meinem Verleger, Herrn Viktor Niemann, danke ich für sein Verständnis und bedaure, daß ich durch Verzögerungen in der Ablieferung Schwierigkeiten bereitete. Herrn Wolfgang Schuler und Herrn Hermann Josef Barth bin ich für Ratschläge in der Gestaltung und für ihr vorzügliches Lektorat besonders verpflichtet.
Mir ist bewußt, daß dieses Buch trotz aller Bemühung, Unklarheiten und Fehler zu vermeiden, sicher
(Originalbuchseite 271)
noch manche enthält, und ich bin für jede kritische
Anmerkung dankbar. Da sich meine Theorie gegen bisher als gesichert angesehene
Grundauffassungen und Lehrmeinungen wendet (wie etwa den bisherigen Organbegriff,
den Artbegriff und die materielle Struktur der Lebewesen als Selektionskriterium),
habe ich mich bemüht, durch eine möglichst einfache und klare
Darstellung Mißverständnissen vorzubeugen und durch einen Überblick
über die wichtigsten Themen einerseits kurz und andererseits vollständig
zu sein. Daß ein Werk von mehrfacher Länge notwendig wäre,
um auf die vielen Widersprüche, die sich zum gewohnten Denken ergeben,
einzugehen, ist mir durchaus klar. Indessen schien es mir wichtiger, ein
auch für interessierte Laien lesbares Buch vorzulegen. Denn die Theorie
der Hyperzeller geht nicht nur die Vertreter einzelner Wissenschaften an,
sondern jeden, der über sein Dasein und dessen Bedeutung nachdenkt.